Templin
   
 
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Templin liegt im nördlichen Teil des Landes Brandenburg. Die Stadt ist ca. 80 km nordöstlich von Templin entfernt und somit ein beliebtes Ziel, insbesondere auch für Gäste und Urlauber aus der Hauptstadt. Der Zeitpunkt der Stadtgründung ist heute nicht mehr exakt bestimmbar. "Templyn" wird erstmals am 2. Oktober 1270 auf einer Urkunde genannt. Die erste in Templin ausgestellte Urkunde existiert aus dem Jahre 1287 und am 30. August 1314 wurde eine Urkunde ausgestellt, in der erstmals die Bezeichnung "Oppidum Templin" - Stadt Templin erscheint.
 
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Die vollständig erhaltene Wehranlage ist das älteste und bedeutendste Bauwerk der Stadt Templin. Die Stadtmauer aus Feldsteinen stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die 1735 Meter lange und bis zu sieben Meter hohe Befestigung umschließt oval den mittelalterlichen Kern. Die drei gotischen Backsteintürme aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhundters sind die wichtigsten Stationen auf dem Rundgang durchs Mittelalter. Damit beginnt man am besten am Akzisehaus am ehemaligen Neuen Tor, das auf Anordnung von König Friedrich II. im Jahr 1768 errichtet wurde. Es ähnelte dem Eichwerder Tor und wurde 1960 abgerissen, da es den Verkehr behinderte.
 
 

          


Das kleinste Stadttor, das Mühlentor, beherbergt den Volkskunstverein zur Pflege uckermärkischer Traditionen. Hier werden nachgearbeitete Trachten aus der Region, wie: die Festtagstracht, die Arbeitstracht und die Hochzeitstracht, ausgestellt. Die Frauen des Volkskunstvereins geben außerdem Erläuterungen zu verschiedenen Handarbeitstechniken, wie zum Krempeln von Schafwolle, zum Spinnen, zum Bildweben, zum Klöppeln und zur Occhispitze. Im obersten Geschoss kann man Exponate der Holzschnitzer besichtigen.
  

 

 


 

Das Templiner Stadtfest findet alljährlich im Juni rund um den Marktplatz statt. Im gesamten Innenstadtbereich herrscht buntes Markttreiben mit tollen Aktionen vieler Gewerbetreibender. Höhepunkt ist alljährlich die große Tombola mit Preisen, welche die Templiner Firmen zur Verfügung stellen.
 
 

          

Das erste Wasserwerk der Stadt Templin mit Wasserturm wurde im Jahr 1900 durch die Deutsche Wasserwerk AG Templin erbaut. Kolbenpumpen mit Rohölantrieb saugten das Wasser aus Brunnen am See und drückten es zum Wasserturm und ins Stadtnetz. Im Jahre 1912 erhielt das Wasserwerk erstmalig einen Elektroanschluß für den Betrieb eines 16-PS-Gleichstrommotors. Der Standort des Wasserwerkes war in der Prenzlauer Allee, ca. 200 m hinter dem alten Wasserturm. 1921 kaufte die Stadt Templin die gesamte Wasserversorgungsanlage. Beim Bombenangriff im März 1944 wurden Teile des Rohrnetzes erheblich beschädigt und der Wasserturm um etwa 30 Zentimeter aus dem Lot gedrückt, wodurch ein längerer Ausfall der Wasserversorgung zu verzeichnen war. Am 1. Januar 1964 übernahm der damalige VEB WAB die gesamten Anlagen und betrieb sie bis Ende 1993. In den Jahren vor und nach der Wende 1989 wurde der Wasserturm als Gaststätte genutzt. Die alte Kuppel des Wasserturm ist nicht mehr vorhanden. Zur Zeit gibt es keine Möglichkeit auf dem Turm zugelangen. Vorgesehen ist aber durch die Stadt Templin eine gläserne Aussichtskuppel als touristische Attraktion neu entstehen zu lassen. Heute befindet sich wieder eine kleine Gaststätte im ehemaligen Wasserturm.
  

 
 
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