Hockenheimring - Hotels Hockenheimring "Kurpfalzring"
 
  
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Am 4. Februar 2002 erfolgte der Spatenstich zu den umfangreichsten Baumaßnahmen am Hockenheimring seit 1964/1965. Das Projekt "Zukunftssicherung Hockenheimring" war in Gang gesetzt. Die Notwendigkeit einer Verkürzung entstand aus der Tatsache, dass die Strecke mit 6,8 Kilometern zu lang und in weiten Passagen des Waldes für die Zuschauer nicht zugänglich war. Der Weltverband des Motorsports, die FIA, forderte deshalb eine Anpassung an die übrigen Streckenlängen. Ziel dabei war es, bessere Überholmöglichkeiten zu schaffen und die Rundenzeiten so zu verkürzen, dass Zeiten zwischen 1 min:10 sec. und 1 min:30 sec. bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 200 km/h pro Runde von Formel 1 Fahrzeugen gefahren werden können. Eine kürzere Strecke kommt darüber hinaus den Zuschauern zugute, da sich durch die Streckenverkürzung die Rundenzahl von 45 auf 68 erhöht.

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Die neue Strecke hat insgesamt 17 Kurven, davon sieben Kurven im Bestand. Der neu gestaltete Streckenteil bietet für die moderne Formel 1 zusätzlich gute Überholmöglichkeiten. Trotz der Verkürzung um mehr als 2 Kilometer wird der Hockenheimring auch weiter ein Hochgeschwindigkeitskurs bleiben. Die neue Grand Prix Strecke ist dann 4.574 Meter lang. Nach der Start- und Zielgeraden biegen die Fahrer in eine rund 500 Meter lange Gerade.
 
Dann folgt eine Rechts-/Links-Kurvenkombination, an die sich eine langgezogene parabolische Kurve anschließt (1.047 Meter), auf der Geschwindigkeiten bis zu 320 km/h erreicht werden. Durch die dann folgende enge Rechtskurve (Spitzkehre) wird die Strecke wieder auf die bestehende Trasse des Hockenheimrings zurückgeführt. Die Kurve ist für eine Geschwindigkeit von ca.70 km/h vorausberechnet. Hier sind spannende Überholmanöver garantiert. Durch zwei neue Tribünenbereiche (temporäre Tribüne und Stehplätze) sowie die Mercedes-Tribüne entstand ein neues "Motodrom". Auf dem Weg ins "alte" Motodrom erwartet die Fahrer noch eine neugestaltete, anspruchsvolle Kurvenkombination, in der die Formel 1 Fahrzeuge aerodynamisch ungestört dicht auffahren können, wodurch Positionskämpfe mit parallel fahrenden Fahrzeugen stattfinden. 
 
  

Im Bereich der neuen Strecke, an der anspruchsvollen Kurvenkombination zwischen Spitzkehre und Einfahrt Motodrom entstand eine architektonisch wundervoll gestaltete Tribüne mit 6.521 Sitzplätzen auf zwei Rängen sowie einem Logengeschoss und einer hervorragenden Sicht auf die schnelle Parabolika, die Spitzkehre und die Kurvenkombination direkt vor der Tribüne, die spannende Positionskämpfe erwarten lässt. Diese Tribüne wird von der DaimlerChrysler AG durch den Erwerb von Eintrittskarten für mehrere Jahre im voraus finanziert, wodurch sich der Konzern auch das Namensrecht erworben hat und die enge Verbundenheit mit dem Hockenheimring demonsHockenheimt wird. Die Mercedes-Tribüne wurde zum Großen Mobil 1 Preis von Deutschland fertiggestellt.

 
  


  Der Hockenheimring hat eine jahrzehntelange Tradition. An diese ruhmreiche Vergangenheit knüpft das im April 1986 eröffnete Motor-Sport-Museum an, in dem neben herrlichen alten Rennwagen und Rennmotorrädern auch Formelfahrzeuge aus der jüngsten Motorsportgeschichte zu sehen sind. Aktuelle Rennmotorräder und Tourenwagen runden eine kleine, aber feine Gesamtausstellung ab.  
 
  
Insgesamt sind über 200 Exponate auf 2.200 qm Ausstellungsfläche zu bewundern. Kernstück der Ausstellung bildet die Walter Brandstetter-Sammlung historischer Motorräder und Motoren. Daneben sind ein Teil der Weltrekordfahrzeuge von Wilhelm Herz zu sehen. Mit Sonderausstellungen werden spezielle Themen behandelt, vor allem während des Formel 1 Rennens. In einem Kino mit 70 Plätzen kann ein Film über die Entwicklung der Rennstrecke von 1932 bis heute angesehen werden. Ein Rennsimulator sorgt für weitere Abwechslung.
 
Viele Auto- und Motorradfahrer träumen davon, in die Fußstapfen der Rennfahrer zu treten und selbst einmal ein paar Runden auf dem Hockenheimring zu drehen. Wir bieten allen Interessierten die Möglichkeit, mit ihren straßen-zugelassenen Fahrzeugen den Kleinen Kurs zu befahren. Vor allem Motorradfahrer sind begeistert von der Gelegenheit, ihr Fahrzeug einmal völlig ungefährdet von anderen Verkehrsteilnehmern zu bewegen. Denn auf der Rennstrecke hat Sicherheit Priorität: Auslaufzonen, Kiesbetten, Sturzräume, Leitplanken bis auf den Boden sowie Reifenketten bieten einen umfangreichen Schutz bei Stürzen. Pkw und Motorräder fahren abwechselnd in jeweils separaten Gruppen von max. 40 Fahrzeugen.
 
   Zwischen der bestehenden Querspange und dem neuen Streckenabschnitt entstand ein Fahrsicherheitszentrum, das aus Modulen zur Durchführung von Fahrtechnikkursen besteht. Der Schleudersimulator ist das Herzstück der Fahrtechnikpiste. Eine in die Fahrbahn eingelassene hydraulisch betätigte Platte versetzt das Heck des Fahrzeugs beim Überfahren seitlich und bringt auf diese Weise das Auto ins Schleudern. Der Fahrer hat die Aufgabe, sein Fahrzeug durch gezielte Lenkmanöver abzufangen. Die Kreisbahn ist besonders für Kurvenfahr- und Bremsübungen unter Extrembedingungen geeignet. Die Kreisbahn ist auch für Motorradtraining einsetzbar. Der große Hügel, ein Handlingskurs mit Asphaltbelag, ist geeignet für Pkw-, Lkw- und Omnibus-Trainingsfahrten. Die Bewässerung erfolgt kontinuierlich auf der gesamten Länge von 320 Metern. Der Kurs bietet Möglichkeiten zum Üben von Ausweichmanövern und zum Erlernen des Bremsens unter Glatteisbedingungen. Auf der Aquaplaningpiste/Dynamikfläche wird die Problematik von zu schnellem Fahren über eingestauten Flächen in dramatischer Weise erfühlbar. Beim Durchfahren des Aquaplaningbeckens mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 km/h schwimmt das Auto auf und Aquaplaning tritt ein. Die offizielle Inbetriebnahme fand am 1.4.2004 statt.
 
 
 

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